Sebastian Hofmüller

Schauspieler / Live Hörspieler

Die

in der 
ehemaligen Gaststätte im Gautinger Bahnhof 

Programm:

 

01.05.19: Café Unterzucker
03.05.19: Monika Drasch Quartett
05.05.19: Zitronen Püppies mit Gebärdensprachdolmetschern
09.05.19: Moreth Company "Der Krawattenklub"
12.05.19: Coconami
13.05.19: YellowButOh Tanzcompany

18.05.19: Express Brass Band
19.05.19: Die Kleinste Bühne der Welt, Jörg Baesecke und Hedwig Rost

 

Mittwoch, 01.05.2019 - 14 Uhr: 
Café Unterzucker 
"Nenn mich nicht Häselein!"

 Das Café Unterzucker, Institut für ungesüßte Kinderkultur und unversäuerten Erwachsenenschmarrn, ist kein Kaffeehaus, sondern eine Kapelle, und spielt live einerseits für Kinder, aber auch für Erwachsene mit kindlichem Gemüt. Die aktuelle Band des Nockherberg-Singspiels spielt ein halbkindisches Programm für alle Altersklassen. 

 


Zu Gehör kommen einerseits Seemannslieder, bairischer Rock‘n‘Roll oder Urlaubsschlager, etwa der Zeltlagerschlager  „Bitte, Mammi, hol mich ab“, aber auch tierisches Liedgut wie der „Häselein“-Rock,  eine Enten-Ode, eine Sommerschwein-Ballade, der Puma-Blues oder auch die düstere Moritat „Geisterreiher“. Die Texte stammen von Richard Oehmann, die Kompositionen von Tobias Weber. Gesungen wird hochdeutsch und bairisch. Toni Gruber und Evi Keglmaier  und Greulix Schrank spielen mindestens auch mit.

„Und so was wollen Kinder hören? Ja, wollen sie. Und Mama und Papa ebenso.“
Falter, Wien

Freitag, 03.05.2019 - 20 Uhr: 
Monika Drasch Quartett
AUF DER BÖHMISCHEN GRENZ
 Monika Drasch – mit ihrer Grünen Geige und den roten Haaren eine Wegbereiterin der Neuen Volksmusik – ist derzeit mit einem neuen Bühnenprogramm zur gleichnamigen CD unterwegs. 2013 ist ein fein komponiertes und arrangiertes Album entstanden, das die Grenzen ihrer bisherigen musikalischen Welten beim Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn, mit Hubert von Goisern, im Emerenz-Meier-Programm oder mit Hans Well genussvoll ausweitet und neue Klangfarben ins Spiel bringt.


Wie immer schöpft Monika Drasch aus der traditionellen Volksmusik, aus dem bayerisch-böhmischen Grenzraum und der Kraft einfacher Melodien. Diesmal entstand eine neue Klangwelt von bezaubernder Eindringlichkeit: authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und tiefgründig, sensibel und energisch.

In der Medienpartnerschaft mit Bayern2 ist Monika Drasch nun in hochkarätiger neuer Quartettbesetzung unterwegs: Norbert Nagel, der Meister auf Klarinette und Saxophon, spielt betörend schön und poetisch. Christian Gruber, in vielen musikalischen Welten daheim, zaubert mit traumwandlerischer Sicherheit die passenden Stimmungen auf seinen Gitarren. Und Alex Haas setzt die tragenden Untertöne mit Kontrabass und Stimme.

Die exzellenten Musiker begeistern durch Virtuosität und musikantische Spielfreude – und schnell ist klar, dass sie nicht alle aus der Volksmusik kommen. Da vereinen sich Dreiklangseligkeit, klassische Kammermusik und Jazz. So entstehen überraschende und spannungsvolle Momente: Eine höchst musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung. Und Monika Drasch gibt mit ihrer gewohnten Bühnenpräsenz den Ton an.
Erwarten Sie Neues. Lassen Sie sich verzaubern.

Besetzung:
Monika Drasch – Gesang, Grüne Geige, Dudelsack, Flöte
Norbert Nagel – Klarinetten, Saxophone
Christian Gruber – Gitarren, Gesang  oder  Konstantin Ischenko – Akkordeon
Alex Haas – Kontrabass, Gitarre, Gesang

 
Sonntag, 05.05.2019 - 20 Uhr: 
Zitronen Püppies
(mit Gebärdensprachdolmetschern!)

Bambis Rache
Oder wie wir Bayern sagen:
Bavarian Woods in the City.


Zitronen Püppies, angeblich die kurz-knackige sprachliche Fusion von Punk und Hippies,
Gemunkelt wird allerdings auch, dass es darum ging,
nicht auch noch den hundertsten bayerisch klingenden Bandnamen unter die Leute zu bringen. Das ist der Band definitiv gelungen.


Hier geht es übrigens nicht um rosa Barbiepuppen oder rehäugig-hauchende Schmollmund-Mädels, die Zitronen Püppies sind drei Jungs aus dem Bayerischen Wald.

Was
Johannes M.Haslinger (Gitarre & Gesang),
Florian Seemann (Bass & Gesang)
und
Alexander Lange (Schlagzeug)
  
hier vorlegen sind kompakte Pop-Rock-Songs.

Und dass die Zitronen Püppies dabei ihre punkigen Anfänge nicht verleugnen, es gibt sie immerhin schon seit 10 Jahren, macht die Sache nur besser. Mit Sicherheit lässt sich auch noch das eine oder andere kleine Hippie-Gitarren-Riff in einem der Songs finden,
auch gut, schadet überhaupt nicht, im Gegenteil.
Dass sich die Texte fast ausschließlich um die weibliche Seite des Universums drehen, bei denen mit den Klischees des jeweils anderen Geschlechts jongliert und gespielt wird,
ist noch so eine Besonderheit dieser Zitronen-Püppies-Songs. Und ob das dann in bayerisch oder hochdeutsch passiert, ist wirklich völlig egal.

Eine nicht unwichtige Information am Rande: „Bambis Rache“ ist laut Überlieferung ein Ausruf, den der Jäger tätigt, wenn er einen Wilderer auf frischer Tat ertappt.
Bei versehentlicher Erlegung dieses Wilderers wird dann bei Gratulation zum Treffer mit „Bambis Dank“ geantwortet. Zurück zu führen sei dieser ganze Ablauf auf die Vermutung der Jägerschaft, dass Bambis Mutter nicht von einem Amtsjäger, sondern von einem Wilderer erschossen wurde. So zumindest wurde uns das von der Band schriftlich mitgeteilt. Allerdings soll es auch schon den einen oder anderen Rehkitz-Esser gegeben haben, den Bambis Rache in Form einer sehr zähen Keule ereilte.
Zum Schluss noch ein persönlicher Gruß der Band:
„Widerspenstig, punkig, selbstironisch, gemixt mit provokanten Brüchen. Man darf sich also auf Tonträger und auf Konzerte freuen, bei denen nicht nur Musik auf Instrumenten gemacht wird, sondern auch Texte gesungen werden. Unglaublich aber wahr.
Ihre Zitronen Püppies.“

Dieses Konzert wird in Gebärdensprache übersetzt!

Maifest Theater!
Donnerstag, 09.05.2019 - 20 Uhr:
DER KRAWATTENKLUB   

von Fabrice Roger-Lacan 
Deutsch von Wolfgang Kirchner  
Aufführungsrechte bei Theaterverlag Desch GmbH, Berlin.
Bernard - Konstantin Moreth
Adrien   - Sebastian Feicht

 

  

Spielleitung:  Robert Spitz
Ausstattung: Luna Müller
Konzeption: Konstantin Moreth

Spieldauer ca. 90 min, keine Pause

Bernard und Adrien, Partner eines erfolgreichen Architekturbüros, sind seit zehn Jahren Freunde – bis zum Abend von Bernards 40. Geburtstag, als dieser erfährt, dass Adrien nicht zu seiner Geburtstagsfeier kommt. Adrien verheimlichte seinem Kompagnon, dass er Mitglied eines Clubs ist, der allmonatlich am ersten Donnerstag zum Treffen lädt. Ein Club ohne Formalitäten, ohne festgeschriebene Statuten – außer: Wer ein einziges Mal nicht zum monatlichen Essen erscheint, fliegt raus. Brüskiert von diesem Vertrauensbruch und eifersüchtig auf die vermeintliche Exklusivität, die Adrien ihm vorenthält, bricht Bernard einen Streit vom Zaun, der nicht nur die Männerfreundschaft auf eine harte Probe stellt, sondern sein komplettes wohlsituiertes Lebensgefüge erschüttert…
Die französische Literaturszene bringt immer wieder große Meister darin hervor, menschliche Beziehungen zu sezieren und auf zugleich humorvolle wie dramatische Weise in ihre Einzelteile zu zerlegen. Fabrice Roger-Lacan ist einer von ihnen und sein Debüt-Stück, das auch für den französischen Theaterpreis „Prix Molière“ nominiert war, beweist dies eindrucksvoll. In bissigen, pointierten Dialogen liefern sich die Protagonisten ein bös-heiteres Duell, in dem es um die großen grundsätzlichen Themen geht: Freundschaft, Loyalität, Vertrauen, Liebe.
Dies ist die fünfte Produktion der Moreth Company und zugleich der erste Gegenwartsstoff, den sie auf die Bühne bringt. Zu sehen ist Company-Leiter Konstantin Moreth selbst als neurotischer, hypersensibler Bernard und Sebastian Feicht als sein bodenständiger Kumpel Adrien.

„..Bernard, von Konstantin Moreth wunderbar verkörpert als neurotisches Sensibelchen, das Lügen verabscheut und Werte wie Freundschaft und Familie hochhält, fühlt sich hintergangen und ausgegrenzt – und hat seine ganz eigene Art, damit nicht fertig zu werden. Sebastian Feicht, in sich ruhender und duldsamer Gegenpol zum mal lamentierenden, mal taktierenden Moreth, muss sich als Adrien einiges an Beschimpfungen gefallen lassen. In ihrem kühl designten Büro kommt es zwischen den beiden Männern zum hitzigen Wortgefecht....In Wellen abwechselnder Eskalation und Deeskalation schraubt sich das Geschehen seinem ebenso dramatischen wie zwar befremdlichen, jedoch psychologisch überzeugenden Ende entgegen. 
Aus der Mücke für die Zuschauer gut nachvollziehbar den sprichwörtlichen Elefanten gemacht haben Konstantin Moreth und Sebastian Feicht mit dem immer weiter ins Groteske driftenden Agieren ihrer fein gezeichneten, so unterschiedlichen Charaktere...eine spritzig-moderne französische Variante amerikanischer Screwball-Komödien..“
Augsburger Allgemeine

 

Sonntag, 12.05.2019 - 20 Uhr: 
Coconami

COCONAMI – das sind Miyaji und Nami – 2 Ukulelen, 1 Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Nami und Miyaji kommen aus Japan und leben in München – sie gründeten die Band 2006.
Miyaji spielt virtuos die Ukulele, und arrangiert diese wunderbar zarten Songs. Nami verzaubert durch ihren Gesang, pfeifft wie eine Nachtigal, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba.



"Ein Vademecum gegen alles Unschöne im Leben"
Süddeutsche Zeitung
"..Auch auf ihrem dritten Album zaubern Coconami mit kleinen Mitteln mittelgroße Wunder-Lieder, die genauso fremd wie vertraut klingen. Ukulele, Blockflöte, Kazoo, Melodica, Waschbrett, Nasenflöte – Miyaji und Nami spielen für Pop nicht gerade alltägliche Instrumente. Und beschenken uns dann doch wieder mit Pop."
MUSIKEXPRESS 

Montag, 13.05.2019 -20 Uhr:
yellowbutoh DanceCompany
"m ngelexemplar"

Samstag, 18.05.2019 - 20 Uhr:
Express Brass Band

Seit vielen Jahren können sich die Zuhörer an den wild verwehten, feurig süßen, mit edlen musikalischen Anspielungen gespickten Klängen der Express Brass Band ergötzen, auf Berliner Dächern und bei Kulturfestivals, in S-Bahnen und auf Schiffen, in der Offenheit von Parks und der Abgeschlossenheit von Gefängnissen. Die Band hat in Süditalien und Nordengland gespielt, in Moskau und in Rom, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in der Mongolei der zentralasiatischen Musik freie hingefetzte Klänge entgegenhält.“


Das Münchner Kollektiv Express Brass Band zelebriert seit 15 Jahren im Geiste des Sun Ra Arkestra oder des Art Ensemble of Chicago einen unverwechselbaren Brass-Band-Stil, tief verwurzelt im Jazz, Soul, Afrobeat, mit Einflüssen orientalischer Musik vom Maghreb bis Afghanistan. Als nicht weg zu denkender Bestandteil der Münchner Subkultur sorgt das Kollektiv von Anfang an für regen Austausch von Musik und Musikern. Seit 2001 war die Express Brass Band mehrfach zu Gast bei internationalen Brass Band- und Street Art Festivals in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, England und der Türkei. Bei den Münchner Opernfestspielen 2010 tauchte die Express Brass Band im Projekt „Narrenschiffe“ der römischen Komponistin Lucia Ronchetti auf. 2012 waren sie anlässlich der Eröffnung des Deutschlandjahres in Moskau zu Gast.

„Es gibt Bands, die man erfinden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe. Die Express Brass Band ist so eine Gruppe.“
Bayerischer Rundfunk


Sonntag, 19.05.2019 - 11 Uhr Matinée:
Die Kleinste Bühne der Welt
"HeimSpiel"

Eine deutsche Sprech- und Fragestunde
mit Hedwig Rost und Jörg Baesecke

Es regnet. Was tun, wenn es nur Papier, Stift und Schere zum Spielen gibt, Hände, Finger – und Sprache? Plötzlich, SIMSALABIM, tut sich ein Schatz auf. Rätsel, Kritzelgeschichten, Lieder sowie kleine Wunderfaltungen wechseln einander ab und bilden ein Deutschland-Mosaik ganz eigener Art: Vom Kuckuck und dem Esel und Punkt, Punkt, Komma, Strich spannt sich ein feiner Bogen über Bach, die Brüder Grimm, Goethe und die Nationalhymne bis zum Schlaraffenland und den Heinzelmännchen von Köln. Leitkultur? Wenn, dann einmal sehr anders, nämlich integrativ, fröhlich und spielerisch.

 Die Zuschauer kommen ins Mitsummen, Miträtseln, Mitsprechen – und ins Staunen über all die Papier-Gebilde. Eltern und Großeltern erinnern sich an die eigene Kinderstube, und manchen juckt es in den Fingern, nun selbst etwas zu falten oder zu kritzeln, zu singen oder sich auf die Suche nach besonderen Wörtern zu machen.

Die Idee: Wie sind wir eigentlich selbst in unsere Sprache, in unsere Kultur hineingewachsen? Mit was für Texten hatten wir zu tun, bevor wir Lesen gelernt haben? Könnte diese erste Literatur mit allem, was dazugehört, heute für Kultur- und Sprachvermittlung nützlich sein, zumal, wenn sie spielerisch angeboten wird? Aus der Beschäftigung mit ‚Muttersprache’ und ‚Vaterland’ hat sich unser HeimSpiel entwickelt, für Menschen, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind ganz genauso wie für Menschen, die hier Aufnahme gefunden haben. 

Im Blick der Presse:  FRIEDENSBOTSCHAFT  – EIN FORUM DER BEGEGNUNG DURCH DIE KUNST! – Das Publikum ist begeistert von der Vorführung. Kinder wie Erwachsene raten, lachen, singen mit und staunen über eindrucksvolle Papier-Basteleien, die die Akteure zur Veranschaulichung einsetzen. … Angelehnt an das Kinderlied „der Kuckuck und der Esel“ erklären Hedwig Rost und Jörg Baesecke, dass man in Frieden zusammenleben kann – auch wenn man so verschieden ist wie Kuckuck und Esel. Insofern war „Heimspiel“ das prägnante Stück für die Idee der Theatertage, die am Sonntag zu Ende gingen. 
(Süddeutsche Zeitung)


Tickets ab Januar 2019 über .......wahrscheinlich doch wieder die Buchhandlung Kirchheim in Gauting und per Mail...Infos folgen...


Mein Dank schon an jetzt an alle Unterstützer, die demnächst hier genannt werden...
Kultur ohne Subventionen? Leider nicht machbar.
Und jetzt mal schon vorweg ohne Logo:

Raiffaisen Bank Gauting, Papierladen Sengle, Can´s Döner, Backhaus Cramer, Moppelfritz, Optik Sieber, Rad(t)los Gauting, Kreisparkasse MünchenStarnberg Ebersberg, Wein und Geist, Ratzefummel, Godo Apotheke, Tobias McFadden, Rosemarie Zacher, Buchhandlung Kircheim Marc Schürhoff, Fa Hengster, Kino Breitwand Gauting, Miraprint